Johannisbeeren

Die Johannisbeere gehört zu den unkomplizierten Klassikern im Garten und begeistert mit aromatischen Früchten in Rot, Schwarz oder Weiß. Die robusten Beerensträucher sind pflegeleicht, ertragreich und vielseitig einsetzbar – ob im Gartenbeet, im Kübel auf Balkon oder Terrasse oder als Naschgehölz für die ganze Familie. Mit dem passenden Schnitt und einfachen Vermehrungsmethoden bleiben Johannisbeeren lange vital und sorgen Jahr für Jahr für eine reiche Ernte.

Johannisbeeren im Kübel

Johannisbeeren auf dem Balkon halten? Kein Problem: da sie nicht tief wurzeln, fühlen sie sich auch in jedem Kübel wohl. Außerdem befruchten Sie sich selbst, auch wenn weitere Sorten den Ertrag steigern. Der Standort sollte sonnig und luftig sein. Der Standort kann den Geschmack beeinflussen, ist er schattig sind die Johannesbeeren eher sauer, je mehr Sonne sie bekommen, desto süßer werden die Beeren! Die Erde sollte locker, humusreich mit einem pH Wert von etwa 7 sein. Außerdem freuen sich Ihre Johannisbeeren über regelmäßige Düngung. Wählen Sie am besten einen Volldünger für Beeren und Düngen dann nach Packungsangaben. Johannisbeeren werden auch als Säulen oder Hochstämme angeboten.

Johannisbeersträucher schneiden

Die schönsten Früchte entwickeln rote und weiße Johannisbeeren an den ein- bis dreijährigen Seitentrieben. Wenn Sie jedes Jahr nach der Ernte zurückschneiden, fördern sie die Bildung von Früchten an den jungen Trieben im nächsten Jahr und beugen Pilzkrankheiten vor. Etwa 4 Jahre nach der Pflanzung sind die Sträucher gut eingewurzelt und entwickeln aus der Basis ständig neue kräftige Bodentriebe. Ab diesem Zeitpunkt sollten Sie jährlich im Herbst oder Frühjahr zwei der ältesten Triebe, erkennbar am dunkleren Holz, direkt über dem Boden abscheiden. Lassen Sie dafür zwei neue kräftige Zweige als Haupttriebe wachsen. Zu dicht stehende Seitentriebe sollten ebenfalls entfernt werden. Schneiden Sie immer ohne Zweigstummel. Als Faustregel gilt: alle Triebe mit einem Abstand von weniger als 10 cm zum nächsten Trieb werden herausgeschnitten oder auf einen Zweig mit nur drei Blattknospen eingekürzt. Wichtig dabei für die Fruchtbildung ist, dass im Folgejahr alle nicht geschnittenen Seitenäste gleich nach der Ernte auf 30 cm eingekürzt werden.

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